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Sonntag, 24. August 2014

Nerikiri

Ich habe noch so viel Anko übrig.

Auf der Suche nach Rezepten, bei  denen ich das verarbeiten könnte, bin ich auf Nerikiri gestoßen.

Nerikiri wird normalerweise mit weißer Bohnenpaste gemacht, aber ich dachte mir, machs ich halt mit roter :)
Aus dem Nerikiri wird dann zB Namagashi gemacht - wunderschöne kleine Süssigkeiten, die zur Teezeremonie gereicht werden.

Ich poste hier das Originalrezept - ich habe nur die weiße Bohnenpaste gegen rote ausgetauscht :)

Nerikiri


200 g Shiro-an (weiße Bohnenpaste)
10 g Shiratamako (Klebereis)
20 ml Wasser


Klebereis nach und nach mit Wasser vermischen (ich hab aber mehr als 20 ml gebraucht)


Bohnenpaste zufügen und vermischen.

Bei mittlerer Hitze solange "kochen" bis die Flüssigkeit weg ist und die Masse sich wieder nach Ohrläppchen anfühlt :)


Abkühlen lassen.


Aus dem Teig habe ich dann kleine Süssigkeiten geformt :)




Ich habe als Kind von einem Freund meines Vaters so ein Namagashi bekommen.
Ich erinnere mich noch, das sie in einer schönen Konfektschachtel waren und wie hellgelbe Blüten ausgesehen haben.
Obwohl ich nur eins kosten durfte, habe ich den Geschmack noch heute in Erinnerung.

Und auch wenn ich jetzt rote Bohnenpaste verwendet habe, der Geschmack und auch die Konsistenz kommen hin - das sind die Süssigkeiten, die mir niemals aus dem Kopf gegangen sind :)

Jetzt brauch ich nur mehr weiße Bohnenpaste :)


Also mir schmecken meine roten Namagashi :) 
Hab ja auch schon genug nur so weggenascht...

Aber ein paar hebe ich noch auf zum Grüntee^^



Es wurde doch Marillentee (auf Anjas Wunsch)....











Freitag, 22. August 2014

Dango & Co....

Heute versuche ich mich mal an einer japanischen Süßigkeit.  Dango ist das japanische Wort für Kloß.

Und das sind es auch, Klöße aus Reismehl. Heute hab ich mal ein Rezept ausprobiert, in dem die Klöße in heißen Wasser gekocht werden. Ich habe jedoch auch viele Rezepte gesehen, in dem sie gedämpft werden - das probiere ich das nächste Mal aus.

Ich versuche mich an Mitarashi Dango und Botchan Dango.


Zutaten:

100 g Reismehl
100 g Klebereismehl
2 TL Zucker
150 ml warmes Wasser
Bambusspieße

Reismehl und Zucker in einer Schüssel vermischen.

(Da ich auch Botchan Dango mache, habe ich diese Mischung dann in 3 Schüsseln aufgeteilt)

Für Botchan Dango mische ich dann in eine Schüssel 1/4 TL Matchapulver und in die andere Schüssel 11/2 Tl Ankopaste dazu.

Ankopaste (süße Paste aus roten Bohnen)

Das Wasser langsam dazugeben und abkneten.
Das ganze soll eine weiche Textur bekommen - wie wenn man am Ohrläppchen reibt.
(ich weiß nicht, ob mein Teig richtig war, aber es hat sich irgendwie gut angefühlt, so angenehm weich^^)


Den Teig teilt man nun in kleine Teile und rollt zu Kugeln.


Wasser zum kochen bringen und die Kugeln hineingeben.


Zu Beginn sind die Dangos am Boden.


Sie schwimmen dann aber an der Oberfläche - hier noch 1 Min. kochen lassen.


Abschöpfen und mit Eiswasser abschrecken.

Abtropfen lassen und auf die Bambusspieße stecken.



Das 3färbige Botchan Dango.

Für das Mitarashi Dango brache ich aber noch etwas....

... und zwar eine süße Sojasauce :)

Zutaten:

5 TL Zucker
1 TL Soja Sauce
1 TL Mirin
4 TL Wasser
1 TL Maisstärke
1 TL Wasser zum Aufösen der Stärke

Stärke mit Wasser auflösen und alles in einem Topf kurz aufkochen.



Es entsteht eine dickflüßige Sauce.

Für mich DIE Überraschung, die war wirklich voll lecker :)

Ich  hab das ganze mal über die Dangos gegeben - aber es fehlt dann trotzdem noch was...



In meinem Original-Rezept wurden diese nämlich etwas abgebraten, bevor die Sauce dazukommt.


So jetzt ist es richtig :)


Also ich hab mir beim Essen schwergetan, die Dangos waren sehr ... hmmm... halt Reismehl, da wirds irgendwie so klebrig... und fest... kanns gar nicht beschreiben.
Am Besten waren dann die Abgebratenen, da waren sie weicher.

Die Sauce war aber so lecker, da hab ich den ganzen Topf einfach so ausgelöffelt :)

Ich werde dem ganzen aber noch eine Chance geben und gedämpfte Dangos machen, vielleicht sind die weicher - weil dann hätte mir das mit der Sauce nämlich richtig gut geschmeckt :)

Die Dreifärbigen waren mir zu fad, vielleicht hab ich auch kein gutes Rezept gehabt, weil ich kann mir nicht vorstellen, das die so schmecken sollten.

ABER! 
Ich hab ja jetzt noch sooo viel Bohnenpaste...

Da mach ich noch etwas, das zu den Dangos passt :)

Zenzai
(Rote Bohnensuppe)

100 g Ankopaste
100 ml Wasser
Prise Salz

Anko mit Wasser aufkochen und Salz zufügen.

Mit gebratenen Dango oder Mochi servieren.




Also die süße Suppe hat mir geschmeckt, mir schmeckt aber Anko sowieso gut.

Freitag, 15. August 2014

Wir zeichnen...

Anja hat aus ihrem Urlaub Leinwand und Acrylfarben mitgebracht.

Heute haben wir zusammen gemalt :)


Alles wird vorbereitet.



Anja malt für mich - wie kann es anders sein - einen Nyanko sensei :)



Ich habe ein Kirschblüten-Motiv mit Fujiyama gewählt.






Hier unsere Inspiration und die fertigen Bilder.





Anja will sich mein Bild in ihr neues Zimmer hängen :)

Nyanko sensei kommt ins Schlafzimmer.



Ich habe ja schon seit Ewigkeiten nicht mehr gezeichnet.
Dabei hat es mir früher sehr viel Spaß gemacht.

Auch jetzt hat es mir wieder so gut gefallen, da möchte ich weitermachen!
Farben haben wir ja jetzt genug, da werden Anja und ich einiges malen :)






Hausgemachte Tonkatsu-Sauce

In Japan gibt es die Sauce zum Tonkatsu fertig zu kaufen. 
Ich habe jedoch noch keine bekommen, daher hab ich mir eine ähnliche Sauce selber gemacht.


TONKATSU-SAUCE



  • 1 EL Ketchup
  • 2½ TL. Worcestershire sauce 
  • 1½ TL Austernsauce
  • 1⅛ TL Zucker


Alle Zutaten vermischen.


Ich habe die Sauce ausprobiert, weil ich mir eigentlich überhaupt keinen Geschmack habe vorstellen können, nachdem ich die Zutaten gelesen hatte.

Die Sauce selber hat für mich dann eigentlich scharf und süß geschmeckt - aber eigentlich jetzt nicht so lecker.

Ich habs dann aber trotzdem über einen Teil meines Tonkatsu gegeben und muß sagen, das es in Kombination dann ganz anders geschmeckt hat und es sehr sehr lecker war.




Ich hoffe, ich finde mal eine Originalsauce im jap. Supermarkt, damit ich vergleichen kann :)


Tonkatsu

In dem Manga Pocha pocha geht es um ein Mädchen, das gerne isst und dessen Eltern ein Tonkatsu-Lokal betreiben. 


Schon das Cover mit den lachenden, essenden Mädchen hat mich gleich angesprochen und natürlich wollte ich dann so ein Tonkatsu auch selber machen :)

Tonkatsu (dt. „Schweinekotelett; Schweineschnitzel“) ist ein paniertes Kotelett aus der japanischen Küche, das dem Wiener Schnitzel sehr ähnlich ist. Er wird oft als Teishoku(zusammengestelltes Menü) verkauft, wobei der Tonkatsu in mundgerechte Stücke geschnitten und auf Weißkohlstreifen serviert wird, wozu eine Schüssel ReisMisosuppe und Daikongereicht werden. Der Tonkatsu wird mit der speziellen Tonkatsu-Soße oder auch Sojasoße gegessen. 

Ich habe mir dann auf einer meiner Lieblingsseiten im Internet ein Rezept herausgesucht.



TONKATSU



2 Schweinekoteletts (ohne Knochen)
Salz, Pfeffer
Mehl
1 Ei
1/2 TL Öl
Panko (jap. Panierbrösel)




Ich habe mir extra Panko aus einem jap. Supermarkt gekauft.
Es hat keine dunklen Rindenanteile wie unsere Brösel und ist etwas gröber.

Das Panko mit Wasser besprühen und 15. Min. einziehen lassen.


Ich habe Schweine-Schulter verwendet.

Das Fleisch vom überschüssigen Fett befreien. 
Den Fettrand einschneiden.


Fleisch klopfen und in die Originalform zurückpressen.

Salzen und pfeffern.


Zu dem Ei 1/2 Tl Öl hinzufügen und verrühren.


Panieren wie gewohnt mit Mehl, Ei und Panko.


Fest andrücken.

Öl erhitzen auf 180 °C.


Wenn Bläschen von den Stäbchen aufsteigen, ist die Temperatur richtig. 


Das Tonkatsu für jeweils 1 Minute auf beiden Seiten frittieren.

Dannach herausnehmen und für 4 Min. auf einem Gitter rasten lassen.

Erneut jeweils 1 Minute frittieren.

2 Minuten rasten lassen.

In kleine Stücke schneiden. 
(Messer durchdrücken, nicht vor und zurückbewegen, so bröckelt die Panier nicht ab)



War sehr sehr lecker!



Ich habe mir auch eine Tonkatsu-Sauce selbst gemacht, das Rezept gibts im nächsten Post.